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ÖAMTC-Flugrettung: 21.650 Einsätze im Jahr 2025

Die Christophorus Crews brachten im Schnitt 59-mal täglich schnelle Hilfe aus der Luft.

Zu 21.650 Einsätzen wurden die Crews der ÖAMTC-Flugrettung 2025 alarmiert – das waren im Schnitt rund 59 Einsätze pro Tag.

„Nur gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort war und ist es uns möglich, so vielen Patient:innen zu helfen und unsere Rolle als Teil der kritischen Infrastruktur wahrzunehmen.“ betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung

Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.

„Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig ein dichtes Netz an Stützpunkten und bestens ausgebildete Teams – sowohl in der Luft als auch am Boden – für die medizinische Versorgung in Österreich sind. Unsere Crews stehen täglich dort im Einsatz, wo jede Minute zählt“

Die Einsatzzahlen im Überblick:

Breites Einsatzspektrum

Wie in den Jahren zuvor wurden die ÖAMTC-Notarzthubschrauber auch 2025 zu unterschiedlichsten Einsätzen gerufen – von akutmedizinischen Notfällen über Unfälle aller Art bis hin zu Naturkatastrophen. Am häufigsten (10.159-mal, das entspricht 47 Prozent aller Einsätze) erfolgte die Alarmierung einmal mehr nach internistischen und neurologischen Notfällen. „Gerade bei diesen zeitkritischen Krankheitsbildern spielt der Geschwindigkeitsvorteil des Hubschraubers eine entscheidende Rolle und zeigt, wie unabdingbar eine flächendeckende Flugrettung in der modernen Medizin ist. Der rasche Transport in ein spezialisiertes Krankenhaus kann nicht nur lebensrettend sein, sondern führt in den meisten Fällen auch zu einer wesentlich günstigeren Prognose für die weitere Behandlung der Patient:innen“, so Trefanitz. Weitere häufige Einsatzgründe: Unfälle in der Freizeit und im häuslichen Umfeld (12 Prozent) sowie Sport-und Freizeitunfälle im alpinen Bereich (ebenfalls 12 Prozent). Verkehrsunfälle waren nur in 8 Prozent der Fälle Grund für den Einsatz eines ÖAMTC-Notarzthubschraubers.

ÖAMTC-Flugrettung

Zu 21.650 Einsätzen wurden die Crews der ÖAMTC-Flugrettung 2025 alarmiert – das waren im Schnitt rund 59 Einsätze pro Tag.

„Nur gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort war und ist es uns möglich, so vielen Patient:innen zu helfen und unsere Rolle als Teil der kritischen Infrastruktur wahrzunehmen.“ betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung

Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.

„Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig ein dichtes Netz an Stützpunkten und bestens ausgebildete Teams – sowohl in der Luft als auch am Boden – für die medizinische Versorgung in Österreich sind. Unsere Crews stehen täglich dort im Einsatz, wo jede Minute zählt“

Die Einsatzzahlen im Überblick:

StützpunktStandort20252024
Christophorus 1Innsbruck942775
Christophorus 2Gneixendorf1.3421.470
Christophorus 3Wr. Neustadt1.2751.149
Christophorus 4Reith9991.022
Christophorus 5Zams930894
Christophorus 6Salzburg1.7351.867
Christophorus 7Lienz753784
Christophorus 8Nenzing810720
Christophorus 9Wien1.4491.692
Christophorus 10Linz1.0731.185
Christophorus 11Klagenfurt1.0681.138
Christophorus 12Graz1.2971.387
Christophorus 14Niederöblarn1.0291.059
Christophorus 15Ybbsitz9241.018
Christophorus 16Oberwart1.2151.282
Christophorus 17St. Michael1.1171.106
Christophorus 18Frauenkirchen1.2081.020
Christophorus Europa 3Suben1.4681.543
Christophorus 99Niederöblarn290304
Zusatzmaschine 23
Christophorus ITHWr. Neustadt724785

Breites Einsatzspektrum

Wie in den Jahren zuvor wurden die ÖAMTC-Notarzthubschrauber auch 2025 zu unterschiedlichsten Einsätzen gerufen – von akutmedizinischen Notfällen über Unfälle aller Art bis hin zu Naturkatastrophen. Am häufigsten (10.159-mal, das entspricht 47 Prozent aller Einsätze) erfolgte die Alarmierung einmal mehr nach internistischen und neurologischen Notfällen. „Gerade bei diesen zeitkritischen Krankheitsbildern spielt der Geschwindigkeitsvorteil des Hubschraubers eine entscheidende Rolle und zeigt, wie unabdingbar eine flächendeckende Flugrettung in der modernen Medizin ist. Der rasche Transport in ein spezialisiertes Krankenhaus kann nicht nur lebensrettend sein, sondern führt in den meisten Fällen auch zu einer wesentlich günstigeren Prognose für die weitere Behandlung der Patient:innen“, so Trefanitz. Weitere häufige Einsatzgründe: Unfälle in der Freizeit und im häuslichen Umfeld (12 Prozent) sowie Sport-und Freizeitunfälle im alpinen Bereich (ebenfalls 12 Prozent). Verkehrsunfälle waren nur in 8 Prozent der Fälle Grund für den Einsatz eines ÖAMTC-Notarzthubschraubers.

Saisonale Stützpunkte: Wintermonate im Fokus

Vier saisonal betriebene Stützpunkte ergänzen während der Wintersaison das Netz der ÖAMTC-Flugrettung: Alpin 1 (Patergassen), Alpin 2 (Sölden), Alpin 5 (Hintertux) und Alpin Heli 6 (Zell am See) wurden 2025 zu insgesamt 1.796 Einsätzen alarmiert. Auch hier spielte der Hubschrauber seinen Vorteil aus, sind doch die Einsatzgebiete in schneereichen, gebirgigen Regionen gelegen, die aus der Luft deutlich schneller erreichbar sind.

Stillstand ist Rückschritt – und Lebensrettung bleibt Teamarbeit

Die Vision der ÖAMTC-Flugrettung ist es, zu jeder Zeit, an jedem Ort und unabhängig vom Wetter Leben zu retten. „Dieses Ziel verfolgen wir konsequent – so haben wir 2025 beispielsweise erstmals einen unserer Hubschrauber, Christophorus 14 in Niederöblarn, mit einer Rettungswinde ausgestattet. Damit können wir nun auch nachts Bergungseinsätze in schwer zugänglichem Gelände durchführen“, erklärt Trefanitz. Derzeit handelt es sich noch um ein Pilotprojekt, die daraus gewonnenen Erfahrungen fließen in die Evaluierung zukünftiger Einsatzmöglichkeiten ein. „Damit wollen wir vor allem der nächtlichen Notfallversorgung ein weiteres wichtiges Mosaiksteinchen hinzufügen“, so Trefanitz.

Ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, ob ein Notarzthubschrauber abheben kann oder am Boden bleiben muss, ist das Wetter. Auch hier gibt es mittlerweile technische Hilfsmittel, so zum Beispiel das in Klagenfurt (Christophorus 11) entwickelte und mittlerweile auch in Graz (Christophorus 12) eingesetzte Nebeldurchstoßverfahren. Eine besonders vielversprechende – weil von Infrastruktur am Boden unabhängige – Möglichkeit, den Nebel als Spielverderber auszuschalten: PinS (Point in Space), ein satellitengestütztes Instrumentenflug-Verfahren, das den Flug durch vordefinierte, hindernisfreie „Korridore“ ermöglicht. „Hier arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern, den Ländern, an einer raschen Weiterentwicklung und Ausweitung bereits bestehender PinS-Korridore zu einem Netzwerk, das neuralgische Punkte in Österreich abdeckt, sozusagen ‚Autobahnen in der Luft‘ mit definierten Abfahrten zu Krankenhäusern oder Landeplätzen“, fasst Trefanitz zusammen.

Abschließend hält der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung fest: „Dass wir auch 2025 so vielen Menschen helfen konnten, ist das Ergebnis umfangreicher Trainings sowie perfekt eingespielter Teams – in der Luft wie am Boden. Vor Ort arbeiten unsere Crews Hand in Hand mit Partnerorganisationen – denn Lebensrettung ist und bleibt Teamarbeit.“

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