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Schnelle Hilfe für das Burgenland und die angrenzenden Regionen

Christophorus 18 ist in Frauenkirchen stationiert und sorgt für schnelle notfallmedizinische Hilfe aus der Luft im Burgenland und den angrenzenden Regionen. Der Notarzthubschrauber wird zu schweren Unfällen, medizinischen Notfällen und zeitkritischen Einsätzen alarmiert, bei denen jede Minute zählt.

Dank seines Standorts kann die Crew sowohl Einsätze in ländlich geprägten Gebieten als auch überregionale Notfälle rasch erreichen. Gemeinsam mit Rettungsdiensten, Feuerwehren, Krankenhäusern und anderen Blaulichtorganisationen leistet Christophorus 18 einen wichtigen Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung.

Steckbrief

Rufname
Christophorus 18/C18
Standort / Ort
Christophorusweg 1, 7132 Frauenkirchen
Bundesland / Region
Burgenland / Nordburgenland / Seewinkel
Hubschraubertyp
Airbus H135 T2+
Betriebstyp
Ganzjährig
Dienstzeiten
07:00 - 20:00 oder wenn ECET nach 20:00 bis ECET
In Betrieb seit
2024
Besonderheiten
Nachtsichtgeräte (NVG)

Über den Stützpunkt​

Der Notarzthubschrauber Christophorus 18 ist in Frauenkirchen im Burgenland stationiert und versorgt dank seiner zentralen Lage im Bezirk Neusiedl am See optimal das Nord- und Mittelburgenland sowie Teile von Niederösterreich und Wien. Die Base ist an 365 Tagen im Jahr von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr bzw. bis zum Ende der bürgerlichen Abenddämmerung (ECET) einsatzbereit. Seit der Inbetriebnahme am 01.04.2024 ist Christophorus 18 der jüngste Stützpunkt im Flugrettungsnetz des ÖAMTC und schließt eine wichtige Lücke in der notfallmedizinischen Versorgung der Region. Mit rund 1.200 Einsätzen pro Jahr leistet der Stützpunkt einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Notfallpatientinnen und -patienten auch in ländlichen und schwer erreichbaren Gebieten rasch ärztlich versorgt und schnell in geeignete Kliniken gebracht werden können.

Einsatzgebiet

Das Einsatzgebiet von Christophorus 18 umfasst das Nord- und Mittelburgenland mit den Bezirken rund um Neusiedl am See sowie Teile von Niederösterreich und Wien. Geprägt ist die Region vom Neusiedler See, dem größten Steppensee Mitteleuropas, und der weiten, flachen Landschaft des Seewinkels. Da der See als natürliche Barriere wirkt und die Siedlungsstruktur stark zersiedelt ist, liegen Einsatzorte oft abseits schnell befahrbarer Straßen, und die Wege in die Schwerpunktkliniken sind weit. Für bodengebundene Rettungskräfte bedeutet das lange Anfahrts- und Transportzeiten, sodass der Einsatz des Notarzthubschraubers vor allem bei kritisch kranken und schwer verletzten Patientinnen und Patienten einen entscheidenden Zeitvorteil bringt. 

Besonders ist zudem die hohe Personendichte: Neben der ansässigen Bevölkerung, zu der auch viele Pendlerinnen und Pendler Richtung Wien zählen, halten sich vor allem in den Sommermonaten sehr viele Gäste in der Region auf, etwa beim Baden, Segeln, Surfen und Radfahren rund um den See sowie bei Veranstaltungen und Festivals. Typische Einsätze sind daher Verkehrsunfälle auf den stark befahrenen Routen, internistische und neurologische Notfälle wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Freizeit- und Wassersportunfälle am und im See sowie Arbeitsunfälle in der Land- und Forstwirtschaft und im Weinbau. Durch Einsätze über die Landesgrenzen nach Niederösterreich und Wien hinaus ist der Stützpunkt auch länderübergreifend ein wichtiger Partner der bodengebundenen Rettungsdienste.

Merkmale

Anzahl Pilot: innen
3 Vollzeitpiloten am Stützpunkt
Anzahl Flugretter: innen
9 Flugretter
Anzahl Notärzt: innen
16 Flugrettungsärzte
Base Manager & ltd. Flugretter
Thomas Wagner
Leitender Pilot
Cpt. Ronald Stadlmann
Leitende Flugrettungsärzte
Dr. Robert Luntzer, Dr. Christoph Schriefl
Nachtsichtgeräte (NVG)
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