Christophorus 1
Schnelle Hilfe im Tiroler Inntal und den umliegenden Alpenregionen
Christophorus 1 ist in Innsbruck stationiert und zählt zu den traditionsreichsten Stützpunkten der ÖAMTC Flugrettung. Der Notarzthubschrauber wird zu schweren Unfällen, medizinischen Notfällen und alpinen Einsätzen alarmiert, bei denen schnelle Hilfe und höchste medizinische Kompetenz gefragt sind.
Dank seines Standorts in der Landeshauptstadt Tirols erreicht die Crew sowohl das dicht besiedelte Inntal als auch die umliegenden Bergregionen rasch und zuverlässig. Gemeinsam mit Rettungsdiensten, Bergrettungen, Feuerwehren und Krankenhäusern leistet Christophorus 1 einen wichtigen Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung von Einheimischen und Gästen in Tirol.
Profile
About the Base
Christophorus 1 ist in Innsbruck stationiert, das primäre Einsatzgebiet umfasst den Großraum Innsbruck, das Inntal, das Wipptal mit den Seitentälern sowie die umliegenden Bergregionen Westösterreichs. Die Crew profitiert von einer strategisch perfekten Lage im Herzen Tirols, wodurch fast jeder Notfallort im zentralen Bundesland innerhalb weniger Flugminuten erreicht werden kann. Das Besondere an dieser Station ist die enorme Vielseitigkeit: Neben klassischen Rettungsflügen meistert das Team eine Vielzahl an Einsätzen im alpinen Gelände.
Mit der Indienststellung von Christophorus 1 am 1. Juli 1983 am Flughafen Innsbruck legte der ÖAMTC den historischen Grundstein für die moderne Flugrettung in Österreich. Was auf Initiative des Innsbrucker Chirurgen Prof. Dr. Gerhard Flora als Pionierprojekt mit einer AS355 begann, entwickelte sich schnell zum Vorbild für ein heute österreichweit flächendeckendes Rettungsnetz. Ein wichtiger Meilenstein war im Jahr 1997 die Modernisierung der Flotte auf die leistungsstarken Eurocopter EC135, gefolgt von der feierlichen Eröffnung des hochmodernen Flugrettungszentrums West im Mai 2005.
Field of Application
Christophorus 1 ist in Innsbruck stationiert, das primäre Einsatzgebiet umfasst den Großraum Innsbruck, das Inntal, das Wipptal mit den Seitentälern sowie die umliegenden Bergregionen Westösterreichs. Diese tief eingeschnittenen Täler und die direkt angrenzenden, schroffen Gipfelketten wie das Karwendel oder die Stubaier Alpen prägen die tägliche Arbeit der Crew maßgeblich. Typische Einsatzorte reichen von den viel befahrenen Verkehrsachsen wie der Inntal- und Brennerautobahn bis hin zu exponierten Skipisten, Klettersteigen und hochalpinen Wanderwegen. Die größte Besonderheit liegt in der enormen Dichte an Einsätzen im alpinen Gelände, bei denen Verunglückte oft nur mittels anspruchsvoller Taubergungen direkt aus steilen Felswänden oder unzugänglichen Schluchten gerettet werden können.
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